LEBENSMITTEL RETTEN.

UNSERE ARBEIT

In Deutschland werden täglich viele Tonnen Lebensmittel vernichtet, obwohl sie noch genießbar wären. Gleichzeitig gibt es hierzulande Millionen von Menschen, denen es an elementaren Nahrungsmitteln fehlt.

Um dieses Dilemma auszugleichen, bemühen sich ehrenamtliche Helfer der Tafel um die Bedürftigen der Region. Dabei vergeben sie überflüssige und qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr gebraucht werden.

 

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR TAFEL OBERBERG

AKTUELLER CORONA HINWEIS

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen ist es unbedingt notwendig, dass die Räumlichkeiten der jeweiligen Tafel ausschließlich mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden. Außerdem ist der Mindestabstand unbedingt einzuhalten. Die

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WIE SIE HELFEN KÖNNEN

Um regelmäßig Menschen mit Lebensmitteln unterstützen zu können, sind wir selbst auf Spenden angewiesen. Helfen auch Sie uns dabei, Menschen in Not zu helfen!

Sach- und/oder Geldspenden für z. B. ein Auto, Benzin, Kfz-Versicherung und -Reparaturen, insbesondere Tilgung der Hauskosten, Lebensmitteltransportgeräte (Wärmetöpfe, Eimer, Kisten) und vieles mehr.

Lebensmittel retten und Menschen helfen – das ist die Aufgabe der Tafeln. Ob privat, als Kantine oder als Lebensmittelunternehmen, wenn Sie Nahrung übrig haben, rufen Sie einfach an und wir besprechen alles Weitere. Egal ob eine einmalige Spende oder regelmäßig, wir freuen uns über jede Hilfe.

Die Tafeln suchen immer Unterstützung: als helfende Hand bei der Lebensmittelausgabe, als Fahrer, in der Organisation oder Verwaltung. Werden Sie Teil einer der größten sozialen Bewegungen unserer Zeit – wir freuen uns auf Sie! 

IMPRESSIONEN

NEUIGKEITEN

AUS UNSERER ARBEIT

ENTSTEHUNG DER OBERBERGISCHEN TAFEL

Eine ökumenische Gruppe hatte sich unter dem Namen MISN – Menschen in sozialer Not – zusammen gefunden um Obdachlosen und Bedürftigen zu helfen.
Der von einem großzügigen Spender im Jahr 2000 gestiftete Container – komplett eingerichtet mit einer kleinen Küche, Sanitärraum und einem Aufenthaltsraum – wurde auf dem Gelände der ev. Kirchengemeinde Gummersbach aufgestellt.

Zur Inbetriebnahme kam es nicht, da Eltern der Kindergartenkinder und Nachbarn aktiv wurden und eine entsprechende Genehmigung verhinderten, weil sie Angst hatten, dass von den Besuchern – Obdachlose, Suchtabhängige – Gefahr für die Kinder ausgehen könnte. Da die katholische Kirche an der Singerbrinkstraße über ein Grundstück verfügte, versuchte Frau Dr. Herzog die Zustimmung der Nachbarn zu erhalten – leider ohne Erfolg. Es wurde kein Standort gefunden und der Container wurde wieder abtransportiert und hat in Waldbröl eine sinnvolle Nutzung gefunden.

Im Jahr 2000 ging die Gruppe MISN in die „Oberbergische Tafel e. V.“ über. Die Gründung dieses gemeinnützigen Vereins war sinnvoll und notwendig, um dringend benötigte Spenden einzusammeln und hierüber Spendenquittungen auszustellen.

 

 

Die in den Räumen der ev. Kirche eingerichtete Suppenküche konnte dort auf Dauer nicht bleiben, da die Räume für andere gemeindliche Zwecke gedacht waren und dringend benötigt wurden.

Die Oberbergische Tafel hat dann im Jahre 2000 in Gummersbach, Karlstr. 12, eine Immobilie erworben, in der Räume für die Tafelarbeit für den Oberbergischen Kreis und auch die Suppenküche für Gummersbach untergebracht sind.

Die Suppenküche wurde im November 2001 eröffnet. In der Suppenküche der Gummersbacher Tafel in der Karlstrasse werden pro Jahr etwa ca. 7 – 8.000 Essen an hilfsbedürftige Besucher ausgegeben.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tafelarbeit ist die Ausgabe von frischen Lebensmittel (Obst, Gemüse, Milch- und Molkereiprodukte) , dadurch werden ca. 100 – 120 Bedarfsgemeinschaften oder Haushalte, wöchentlich mit frischen Lebensmitteln versorgt, so dass die Tafel jährlich etwa 11.000 Lebensmittelpakete ausgibt.

Hierzu war es notwendig, das Haus zu erweitern. Im Jahr 2006 wurde ein Anbau errichtet.

2009 eröffnete die Ausgabestelle in Bergneustadt.